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Stromtarife werden 2023 teurer

In den vergangenen zwölf Monaten sind die globalen Energiepreise für Öl, Gas und Elektrizität massiv angestiegen. Haupttreiber sind neben dem Krieg in der Ukraine auch die Nachwirkungen der Coronapandemie und tiefere Verfügbarkeit ausländischer Kraftwerke. Dies führt zu höheren Strombeschaffungskosten der Elektra Hergiswil-Dorf.

Wann ist es der richtige Moment für den Energieeinkauf? Diese Frage stellt sich nicht nur bei der Elektra Hergiswil-Dorf, sondern alle Haushalte sind mit dieser Frage konfrontiert. Soll ich den Heizöltank trotz gestiegenem Heizölpreis füllen oder warte ich etwas zu, falls der Preis wieder sinkt? Soll ich mit dem Auto zur Tankstelle oder warte ich noch zu? Der Vorstand der Elektra Hergiswil-Dorf hat noch gerade rechtzeitig gehandelt und für die kommenden Jahre von der CKW die benötigte Energie eingekauft. Leider trotzdem zu einem stark gestiegenen Preis im Vergleich zu dem extrem günstigen Preis der vergangenen Jahre. Heute, ein paar Monate später, ist der Preis für elektrische Energie förmlich „explodiert“!

Die Elektra Hergiswil-Dorf ist sich bewusst, dass unsere Strombezüger mit vielen weiteren Preissteigerungen finanziell belastet werden. Deshalb wird die elektrische Energie im nächsten Jahr unter dem Einkaufspreis an die Strombezüger der Elektra Hergiswil-Dorf abgegeben, was in der Finanzbuchhaltung ein grösseres Defizit zur Folge haben wird. Mit diesem Entgegenkommen sollen die Haushaltsbudgets etwas entlastet werden.


Stromsparen lohnt sich jetzt erst recht

Mit einfachen Massnahmen lassen sich der eigene Stromverbrauch und damit auch die Stromkosten senken.

  • Die Heizung richtig einstellen. Im Wohnzimmer die Raumtemperatur auf 20 Grad und im Schlafzimmer auf 16 Grad reduzieren. Pro Grad weniger Temperatur sparen Sie 6 Prozent Heizkosten.
  • Geschirr in der vollen Maschine zu spülen, braucht halb so viel Energie wie von Hand.
  • Das Duschen mit Wassersparaufsätzen spart bis zu 50 % Wasser – und damit auch viel Energie für die Warmwasseraufbereitung.
  • Duschen statt baden spart rund 70 Liter Wasser – oder 65 Rappen pro Dusche.
  • Boiler entkalken, damit die Warmwasseraufbereitung weniger elektrische Energie verbraucht.
  • Licht ausschalten, wenn man es nicht braucht, lohnt sich immer – auch wenn nur für kurze Zeit.
  • In Schweizer Haushalten verpuffen etwa 10 Prozent Strom ungenutzt, insbesondere durch den Standby-Verbrauch. Es lohnt sich, Geräte wie TV, Spielkonsolen, Kaffeemaschinen usw. bei Nichtgebrauch ganz auszuschalten. Zum Beispiel mit einer abschaltbaren Steckdosenleiste.
  • Wasser statt in der Pfanne im Wasserkocher zu erhitzen, verbraucht etwa halb so viel Energie.
  • Mit dem Ersatz von herkömmlichen Glühbirnen oder Stromsparlampen durch LED-Leuchten lässt sich der Verbrauch deutlich reduzieren.
  • Kaufen Sie stets Geräte der besten Effizienzklasse. Es lohnt sich.
  • Waschen Sie konsequent mit 30 oder 40 Grad Celsius. Sie sparen damit rund zwei Drittel bzw. die Hälfte an Stromkosten im Vergleich zur 60-Grad-Wäsche.

Die Produktion von Solarstrom lohnt sich mehr denn je

Positiv wirken sich die hohen Strompreise hingegen für die Solarstromproduzenten aus. Die Elektra Hergiswil-Dorf erhöht die Einspeisevergütung für Solarstrom von bisher 9 Rp./kWh auf derzeit
15 Rp./kWh. Interessierte für eine Solaranlage wenden sich für eine Beratung an ihren Elektroinstallateur.

Für Fragen zu Energiepreisen sowie zur Stromrechnung stehen Ihnen unser Präsident Bruno Grüter oder unsere Kassierin Irma Buob gerne zur Verfügung. Die Kontaktadressen mit den Telefonnummern sowie sämtliche Stromtarife finden Sie auf unserer Homepage.